Brief anlässlich des Rosenfests der Baumschule Reichenau vom 14.-16. Juni 2019

Anlässlich ihres Besuchs des Rosenfests der Baumschule Reichenau, vom 14.-16. Juni 2019, schrieb Danielle H. Jolissaint einen Brief an den Veranstalter. Er gibt Einblick in ihr Erleben des Fests als Veganerin.

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Isabella T. Knör, 17. August 2019

Geht in die Schlachthöfe, seht den Schrecken des Mordens und werdet euch bewusst, welche Qualen die Tiere für euren Genuss ertragen müssen.


S
tellt euch vor, ihr bekämt einen kräftigen Schlag zwischen eure Augen, ihr hörtet ein dumpfes Geräusch und würdet dann, wenn der Schlächter den Bolzen wenigstens gut gesetzt hat, durch den Bolzenschuss bewusstlos. Wenn der Schlächter den Bolzenschuss nicht gut gesetzt hätte, würdet ihr sogar noch miterleben müssen, wie ihr an den Füssen an einer Rohrbahn an Anschlingketten aufgehängt würdet. Euer Herz würde und müsste noch schlagen, damit beim nachfolgenden Durchschnitt der Halsschlagadern oder des Bruststichs das Blut auslaufen kann. Durch den Blutentzug würde euer Gehirn nicht mehr mit Sauerstoff versorgt, so dass der Tod endlich eintreten würde. So würde es euch widerfahren, wenn ihr als Rind geboren wärt und geschlachtet würdet für den Fleischverzehr der Menschen.
(vgl. www.schlachthof-transparent.org/pages/schlachtprozess/rinderschlachtung.php)

Wärt ihr als Schwein geboren, würdet ihr in kleinen Gruppen von mindestens zwei bis acht  Tieren in Gondeln oder Körben in eine ca. 9 m tiefe Grube hinabgelassen, welche mit CO2 gefüllt ist. Da CO2 starke Atemnot auslöst, würdet ihr nach ca. 15 Sekunden mit Atemnot und Erstickungsangst nach Luft schnappend ohnmächtig werden. Anschliessend würdet ihr wieder hochgefahren und automatisch aus der Gondel gekippt. Dann würdet ihr hängend durch Schnitt durch die Halsschlagader entblutet, was dann erst zum Tod führen würde. Der Blutentzug müsste kurzfristig erfolgen, weil ihr sonst aufwachen würdet.
So würde es euch widerfahren, wenn ihr als Schwein geboren wärt und geschlachtet würdet für den Fleischverzehr der Menschen.
(vgl. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Schlachtung)

Direkt aus den Transportboxen würdet ihr kopfüber an ein laufendes Band gehängt, welches euch von nun an zu den verschiedensten Todesvorbereitungsstationen transportieren würde. Wenn ihr Glück hättet, würdet ihr als erstes einen Stromstoss während acht bis fünfzehn Sekunden erhalten, welcher eine Art epileptischen Anfall auslöst und schlussendlich zur Bewusstlosigkeit führt. Wenn ihr dieses Glück nicht hättet, dass ihr durch einen Stromstoss bewusstlos gemacht würdet, dann würdet ihr miterleben, wie euch am Laufband kopfüber hängend die Halsschlagader durchgeschnitten würde.
So würde es euch widerfahren, wenn ihr ein Huhn wärt und geschlachtet würdet für den Fleischverzehr der Menschen.
(vgl. www.schlachthof-transparent.org/pages/schlachtprozess/huenerschlachtung.php)

 10.7.2019 Danielle H. Jolissaint

Analyse der menschlichen Proteinabdeckung durch Tiere und der Effekte auf Menschen, Tiere und Umwelt – Eine Untersuchung der ökologischen, ökonomischen, gesundheitlichen und ethischen Aspekte

Das Ziel war zu untersuchen, welche Auswirkungen die Tierprotein- (Fleisch- und Milch-) Ernährung der Menschen auf die Ökologie, die Ökonomie und die Gesundheit der Menschen hat. Zusätzlich wurden ethische Grundsätze in die Arbeit miteinbezogen, um den Umgang des Menschen mit den Tieren zu untersuchen. 

Diese Literaturarbeit liefert wissenschaftlich fundierte Argumente, welche für interessierte Menschen als Unterstützung dienen sollen in der Weiterverbreitung des Veganismus. Sie können die Literaturarbeit in ihren jeweiligen Tätigkeitsbereichen einsetzen und dafür stellen wir diese Arbeit gratis zur Verfügung.

Literaturarbeit: Mario Rigo, DAS
Studienleitung: Danielle H. Jolissaint, MAS

Analyse der menschlichen Proteinabdeckung durch Tiere und der Effekte auf Menschen Tiere und Umwelt

Spalier stehen vor der Klosterkirche Einsiedeln

Liebe Freundinnen und Freunde von Fluid Spirit

Nach der Mahnwache auf dem Schlachthof in Zürich hat Danielle im Kloster Einsiedeln bei der Schwarzen Madonna für alle leidenden Tiere in den Schlachthöfen, auf den Bauernhöfen und für alle leidenden Tiere auf der Welt meditiert und Licht geschickt. Sie hätte am liebsten in der Kirche ihrem Schmerz laut Ausdruck verliehen und gerufen: «Ihr sollt nicht töten – Jesus Christus wäre heute ein Veganer.»

Aus diesem Prozess liess Danielle Banner mit entsprechenden Texten bedrucken, mit welchen wir am 14. April 2019 (Palmsonntag) vor dem Eingang des Klosters in Einsiedeln Spalier standen:

«Du sollst nicht töten – Jesus Christus wäre heute ein Veganer!»

«Für Jesus Christus wäre heute Tiere töten, um sie zu essen, eine Todsünde!»

«11. Gebot: Du sollst Tiere ehren und pflegen wie dich selbst und sie nicht für    deine Nahrung töten.»

«Die Perversion der Menschen gipfelt in Sadismus, indem sie Tiere schlachten   und essen.»

«Hört auf Tiere zu essen – geht in die Schlachthöfe und seht den Schrecken des  Mordens.»

«Auch das Osterlamm und die Weihnachtsgans wollen leben!»

Danielle H. Jolissaint


Palmsonntag war für unsere Aktion der geeignetste Zeitpunkt vor Ostern, die Menschen auf unser menschliches Anliegen aufmerksam zu machen. Wir standen vor der Messe und nach der Messe vor dem Haupteingang der Klosterkirche Spalier. Danielles Gespräch mit Pater Martin Werlen, der auf sie zuging vor Ort, führte dazu, dass wir der Messe beiwohnten und dadurch wurde in der Predigt auf unser Anliegen eingegangen. Pater Martin Werlen wies anlässlich seiner Predigt darauf hin, dass ihn unsere Aktion mit unserem Anliegen berühre, weil wir uns für die Schöpfung einsetzen würden, wozu auch die Tiere gehören, und das Leben bestehe nicht aus Lust und Essen!

Isabella T. Knör

So wurden wir für die Anfeindungen einzelner Kirchenbesucher vor ihrem Kirchenbesuch dadurch entschädigt, dass sich die Kirchenbesucher doch während der Predigt vielleicht bewusst wurden, dass sie nicht die Gutmenschen sind, als die sie sich gerne sehen würden, haben sie uns doch vor der Kirche beschimpft und der Pater predigte später, dass es um Nächstenliebe für alle gehe. Vor allem, nachdem die zwei Priester die Ostergeschichte vorgesungen haben, bei der Jesus vom Volk niedergemacht und gekreuzigt wurde, wurde diesen Menschen hoffentlich bewusst, was sie heute getan hatten. Sie gingen nämlich mit uns so ähnlich um wie damals mit Jesus. Auch wir wurden von den Kirchenbesuchern vor ihrem Besuch der Messe ausgegrenzt, verhöhnt und ausgelacht, obwohl wir auf ein menschliches Anliegen aufmerksam machen, nämlich Mitgefühl zu haben mit allen Wesen dieser Welt, die alle zur Schöpfung gehören so wie wir Menschen auch.
Als wir nach der Messe wieder Spalier standen, waren uns die Kirchengänger, die nun gesegnete Palmenzweige auf sich trugen, freundlicher und zugewandter gesinnt und das freute uns alle doch sehr – herzlichen Dank an Pater Martin Werlen und alle Messebesucher, die durch unsere Aktion zu mehr Bewusstsein fanden.

Danielle H. Jolissaint

Aufklärung und Lehrvortrag über das Patriarchat, welches das weibliche Feuer zu zerstören versucht

von Danielle H. Jolissaint, in der Moulin, vom 28.9. – 2.10.2016

Die Grundlage dieses Aufsatzes bildet eine wahre Begebenheit. Danielle H. Jolissaint initiierte daraus tiefe Erkenntnisprozesse, die wesentlich zur Aussöhnung der Geschlechter führen werden, wenn die Menschen diese Erkenntnisse entsprechend umsetzen.

Aufklärung und Lehrvortrag über das Patriarchat, welches das weibliche Feuer zu zerstören versucht (PDF)